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Italienische Küche und Reisen

Kategorie: Pasta (Seite 1 von 4)

Cannelloni di ricotta e zucchine

Pasta mit Käse überbacken ist einfach immer ein Essen für die Seele. Das Beste, was der Ofen hergibt. Al Forno Gerichte sind in Italien besonders Sonntags und an Festen beliebt. Sonntags ist in Italien Familienzeit. Da kommen alle in der cucina la mama – Mamas Küche – zusammen und zelebrieren das Sonntagsessen. Das bestechende an Al Forno ist natürlich, dass Mama das Essen vorbereiten kann und die große Auflaufform mitten auf den Tisch gestellt wird. Diese Cannelloni sind völlig fleischlos und dennoch wiedermal zum Niederknien.

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Handgemachte Spaghetti alla Chitarra mit getrockneten Tomaten

Dieses Pastagericht ist von der Sonne geküsst. Die kantigen, süditalienischen Spaghetti vereinen mit den getrockneten Tomaten, Ricotta, Parmigiano, Rucola und Oregano und Pinienkernen pures La Dolce Vita. Es klingt nach musica di violino come accompagnamento alla cena (nach Geigenmusik, die das Abendessen sanft begleitet); natürlich auf einer blumengeschmückten Terrasse direkt am Meer. Paradiso al mare.

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Trofie di castagne con pesto alla genovese

Trofie ist die regionale Pasta aus Ligurien. Die länglichen, gedrehten Nudeln sind von Genua entlang des Golfo Paradiso und Golfo di Poeti erste Wahl – natürlich zusammen mit dem legendären Pesto aus Genua. Diese Pastasorte hat eine sehr lange Tradition der von Hand gemachten Herstellung. Heute ist der Teig vor allem aus Weizen, aber alte Rezepte verwenden Kastanienmehl. So beginnt auch dieses Ligurienabenteuer mit Trofie di castagne. Zusammen mit dem gefeierte Star am grünen Sugohimmel geht unsere kulinarische Reise in eine der traumhaftesten Küstenregionen Norditaliens.

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Deftige Toskana: Pici ragù di salsiccia

Als urtypischste Pastaform repräsentieren Pici die toskanische Küche wesentlich mehr als die ebenfalls bekannten Pappardelle. Warum? Während die Pappardelle aus einem Teig mit Ei gemacht wird und meist mit einem reichhaltigen Wildragout serviert wird, sind die Pici Zeugnis der rustikalen, bäuerlichen Toskana-Küche. Ich sehe die heimelige, warme Küche mit ihren fröhlichen Kacheln und ihren verbeulten Pfannen und Töpfen in einem kleinen Steinhäusschen bereits vor mir. Passend dazu kommt die Familie zu meinem Pici ragù di salsiccia an den Tisch zusammen. Es ist eine typische deftige Rezeptvariante für einen einfachen Primo Piatto, den alle lieben.

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Spaghetti-Glück – ohne Ei von Hand

Die Spaghetti gehören zu den beliebtesten und berühmtesten Pastasorten der Deutschen. Hand aufs Herz, hausgemachte Spaghetti sind doch das Krönchen auf dem Pastateller. Stell dir den Moment vor, wie sich dieses zarte Türmchen der langen, dünnen Stränge emporwindet. Wie du mit der Gabel hineindrehst und sie sanft und zart in deinem Mund verschwinden. Mit etwas Zeit und Amore und meiner Anleitung musst du davon nicht nur träumen.

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Pasta sarda: Cicioneddos al Pecorino

Cicioneddos al Pecorino ist ein sardisches Gericht ganz nach meinem Geschmack. Un piatto semplice. Ein einfacher Teller. Einfach tipico sarda. Cicioneddos ist eine alte Pastasorte, die in diesem Fall in cremigen geschmolzenen sardischen Schafskäse und Safran getaucht ist. Der Teller kommt erst mal unspektakulär daher, sorgt aber für ein „Wow“ im Mund. Es schmeckt wie ein warmer Sommerabend auf der Terrasse mit Blick auf das glitzernde, azurblaue sardische Meer. Oder wie ein geselliger Abend mit einem Glas Vermentino mitten in der lebhaften Fußgängerzone von Olbia.

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Parma auf dem Teller: Tortelloni di zucca

Mit den Tortelloni di zucca bekommst du ein traditionelles Gericht aus Norditalien mit einer guten Portion Urlaubsgefühl. Mit Kürbis gefüllte Pasta steht in vielen Regionen auf der Speisekarte. Aber jede Region hat ihr eigenes Rezept. Die Tortelli oder Tortelloni di zucca schmecken in der Kürbishochburg Mantua in der Lombardai beispielsweise anders als in Parma in der Emilia Romagna. Und genau dahin reisen wir mit unserem Gaumen. In Parma habe ich die Tortelloni di zucca mit einer leichten süßen Note gegessen. Ich konnte diese spezielle Note nicht direkt zuordnen. Das Geheimnis lüfte ich im folgenden Rezept.

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Selbstgemachte Tagliatelle mit schwarzem Knoblauch

Wir reisen kulinarisch in die Genusshochburg Emilia-Romagna. Diesmal trifft die Cucina tradizionale die moderne italienische Küche. Denn statt der klassischen Tagliatelle con Ragu verwöhne ich die in Bolognas Handelskammer eingetragenen Bandnudeln mit einem cremigen Oliven-Knoblauch-Sugo. Dabei nutze ich meine neueste Entdeckung: schwarzer Knoblauch aus Voghiera. Der gibt dem Gericht einen leichten Gourmettouch für echte Feinschmecker.

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La tradizione della cucina Sarda: Spizzulu

Immer auf der Suche nach den traditionellen regional-italienischen Pastagerichten, bin ich bei der sardischen Pasta auf die Spizzulus gestoßen. Allerdings war dies nicht auf Sardinien sondern bei meiner Recherche zu Hause. Dennoch fühle ich genau jene tiefe Tradition und trage sie mit diesem Rezept weiter. Spizzulu al cannonau ist ein Gericht tipico sarda – typisch sardisch. Es zeigt die Magie von einfachen Zutaten, nämlich Semola ergänzt mit dem sardischen Rotwein Cannonau und vollendet in einer handwerklichen Form. Schmecke die Aromen Sardiniens und begib dich mit diesem Rezept auf die Reise ins Inland dieser traumhaften Mittelmeerinsel.

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Zweifarbige Farfalle – die schicke Pasta

Es wird festlich. Wir gehen mit großen Schritten auf Weihnachten zu. Zeit, auch die Pasta herauszuputzen. Farfalle haben die Form eines Schmetterlings. So auch der Name. Sie erinnern aber auch an eine schick gebundene Fliege. Ich denke an den Moment, wenn man sich für das Fest schick macht. Das Hemd sitzt, die Anzugjacke liegt bereit. Mit Sorgfalt binden die Hände den zarten Stoff der Fliege und streichen über die Schmetterlingsflügel. Die Augen glänzen schon voller Vorfreude. Genau dieses Gefühl ist es, die Farfalle-Pasta herzustellen.

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Herbst auf dem Teller: Ravioli mit Radicchio

Samtweicher Ravioliteig, der Geschmack von bitterem Radicchio gepaart mit der Würze eines Gorgonzolas oder des milden Ricottas. Ganz fein schmeckst du die spritzig-fruchtige Orange. Das klingt für dich nach einem herbstlichen, kulinarischen Vergnügen? Dann bist du bei diesem Rezept goldrichtig. Ich nehme dich mit auf eine Genussreise wahlweise ins Klassische nach Norditalien oder in den Sardinien inspirierten Urlaub.  Während die Tage kürzer werden, die farbintensiven Blätter von den Bäumen fallen, ziehen wir uns am etwas kühler werdenden Abend zurück in die Küche.

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Caramelle con Zucca – der Eyecatcher auf dem Pastateller

Wer auf der Suche nach einer besonderen gefüllten Pasta ist, für den habe ich die Caramelle. Diese Pastaform erinnert an Knallbonbons. Sie sind tatsächlich auch nach ihnen benannt. Meine herbstliche Version wärmt die Bäuche mit einer fruchtig-feinen Füllung aus Kürbis, Ricotta, Parmigiano und Muskat. Zum Sugo habe ich noch Maronen gepackt – fertig ist ein Teller, mit dem du deine Gäste ins Staunen versetzt.

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