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Italienische Küche und Reisen

Autor: fraufritzsche (Seite 1 von 11)

Cannelloni di ricotta e zucchine

Pasta mit Käse überbacken ist einfach immer ein Essen für die Seele. Das Beste, was der Ofen hergibt. Al Forno Gerichte sind in Italien besonders Sonntags und an Festen beliebt. Sonntags ist in Italien Familienzeit. Da kommen alle in der cucina la mama – Mamas Küche – zusammen und zelebrieren das Sonntagsessen. Das bestechende an Al Forno ist natürlich, dass Mama das Essen vorbereiten kann und die große Auflaufform mitten auf den Tisch gestellt wird. Diese Cannelloni sind völlig fleischlos und dennoch wiedermal zum Niederknien.

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Florentiner Ruheoase: Giardino di Boboli

Eine meiner Ruheoasen im sehr trubeligen Florenz ist der Giardino di Boboli. Obwohl er ein Touristenmagnet ist, ist er selbst im Dezember ein Traum von einem italienischen Garten. Ein Garten, der so weitläufig ist, dass er auch Stille zulässt. Ich zeige dir eine der berühmtesten Parkanlage in Florenz mit meinen Augen. Verliere dich mit mir mitten im Winter in verträumten Seitenpfaden, vorbei an eleganten Skulpturen zu romantischen Gebäuden und wundervollen Panoramablicken.

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Pane della tradizione de sardegna: Civraxiu

Eines der ältesten Brotrezepte Sardiniens ist das Civraxiu. Es besteht aus Weizensemola und besticht durch eine dunkle, knusprige Kruste. Es ist ein wunderbares Beispiel für die jahrhundertealte Brottradition Sardiniens. Denn tatsächlich gibt es hier eine wahre Brotvielfalt, gebacken nach alten Familienrezepten, oft wie für Sardinien typisch verziert.

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Handgemachte Spaghetti alla Chitarra mit getrockneten Tomaten

Dieses Pastagericht ist von der Sonne geküsst. Die kantigen, süditalienischen Spaghetti vereinen mit den getrockneten Tomaten, Ricotta, Parmigiano, Rucola und Oregano und Pinienkernen pures La Dolce Vita. Es klingt nach musica di violino come accompagnamento alla cena (nach Geigenmusik, die das Abendessen sanft begleitet); natürlich auf einer blumengeschmückten Terrasse direkt am Meer. Paradiso al mare.

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Pecorino Sardo – eine Liebeserklärung

Über sardischen Käse kann ich euch sowas von vorschwärmen. Warum? Weil auf Sardinien die Zeit glücklicherweise etwas langsamer geht.  Die Tiere freuen sich über eine freie Weidehaltung, die Herstellung erfolgt größtenteils noch traditionell, handgemacht durch familiäre, kleine Molkereien (Caseificio). Damit bietet Sardinien eine Palette an Käsegeschmäckern, die ihres Gleichen sucht. Aufs Brot, einfach nur zu einem Glas Vino, auf der Antipastiplatte und in Kuchen und der sardischen Küche spielt er eine ganz wesentliche Rolle. Entdecke mit mir die faszinierende Käsewelt Sardiniens.

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Molto buono: Genussvoll in Florenz

Wer liebt italienische Wochenmärkte und Markthallen so sehr wie ich? Als Foodie- und Marktliebhaberin solltest du Florenz nicht verpassen. Diese Stadt hat eine großartige Streedfoodszene und wirklich phantastische Märkte.  Du kannst dich problemlos ein ganzes Wochenende in diesen Märkten verlieren, probieren, riechen, beobachten und einfach nur glücklich sein.  Ich stelle dir die drei bekanntesten Mercato vor und gebe dir noch zwei consigli (Tipps) oben drauf.

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Tipico dolci sardi: Pardulas (Formagelle)

Auf Sardinien kannst du dich herrlich durch die Cucina Sarda schlemmen. Als absolute Käsekuchenliebhaberin sind Pardulas natürlich eines meiner Lieblings dolci tradizionali sardi. Pardulas bestehen aus einem knusprigen Teig gefüllt mit mildem Schafsricotta und Safran. Ein Küchlein wie die Sonne geformt. Zum Frühstück mit einem Caffé schmecken sie ganz nach italienischer Frühstückskultur perfekt, aber auch mindestens genauso lecker am feinen Sandstrand mit Blick auf das Meer. Zu Hause selbst gemacht schmecken sie immer nach Urlaub auf Europas schönster Insel.

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Trofie di castagne con pesto alla genovese

Trofie ist die regionale Pasta aus Ligurien. Die länglichen, gedrehten Nudeln sind von Genua entlang des Golfo Paradiso und Golfo di Poeti erste Wahl – natürlich zusammen mit dem legendären Pesto aus Genua. Diese Pastasorte hat eine sehr lange Tradition der von Hand gemachten Herstellung. Heute ist der Teig vor allem aus Weizen, aber alte Rezepte verwenden Kastanienmehl. So beginnt auch dieses Ligurienabenteuer mit Trofie di castagne. Zusammen mit dem gefeierte Star am grünen Sugohimmel geht unsere kulinarische Reise in eine der traumhaftesten Küstenregionen Norditaliens.

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Deftige Toskana: Pici ragù di salsiccia

Als urtypischste Pastaform repräsentieren Pici die toskanische Küche wesentlich mehr als die ebenfalls bekannten Pappardelle. Warum? Während die Pappardelle aus einem Teig mit Ei gemacht wird und meist mit einem reichhaltigen Wildragout serviert wird, sind die Pici Zeugnis der rustikalen, bäuerlichen Toskana-Küche. Ich sehe die heimelige, warme Küche mit ihren fröhlichen Kacheln und ihren verbeulten Pfannen und Töpfen in einem kleinen Steinhäusschen bereits vor mir. Passend dazu kommt die Familie zu meinem Pici ragù di salsiccia an den Tisch zusammen. Es ist eine typische deftige Rezeptvariante für einen einfachen Primo Piatto, den alle lieben.

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Spaghetti-Glück – ohne Ei von Hand

Die Spaghetti gehören zu den beliebtesten und berühmtesten Pastasorten der Deutschen. Hand aufs Herz, hausgemachte Spaghetti sind doch das Krönchen auf dem Pastateller. Stell dir den Moment vor, wie sich dieses zarte Türmchen der langen, dünnen Stränge emporwindet. Wie du mit der Gabel hineindrehst und sie sanft und zart in deinem Mund verschwinden. Mit etwas Zeit und Amore und meiner Anleitung musst du davon nicht nur träumen.

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Pasta sarda: Cicioneddos al Pecorino

Cicioneddos al Pecorino ist ein sardisches Gericht ganz nach meinem Geschmack. Un piatto semplice. Ein einfacher Teller. Einfach tipico sarda. Cicioneddos ist eine alte Pastasorte, die in diesem Fall in cremigen geschmolzenen sardischen Schafskäse und Safran getaucht ist. Der Teller kommt erst mal unspektakulär daher, sorgt aber für ein „Wow“ im Mund. Es schmeckt wie ein warmer Sommerabend auf der Terrasse mit Blick auf das glitzernde, azurblaue sardische Meer. Oder wie ein geselliger Abend mit einem Glas Vermentino mitten in der lebhaften Fußgängerzone von Olbia.

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Parma auf dem Teller: Tortelloni di zucca

Mit den Tortelloni di zucca bekommst du ein traditionelles Gericht aus Norditalien mit einer guten Portion Urlaubsgefühl. Mit Kürbis gefüllte Pasta steht in vielen Regionen auf der Speisekarte. Aber jede Region hat ihr eigenes Rezept. Die Tortelli oder Tortelloni di zucca schmecken in der Kürbishochburg Mantua in der Lombardai beispielsweise anders als in Parma in der Emilia Romagna. Und genau dahin reisen wir mit unserem Gaumen. In Parma habe ich die Tortelloni di zucca mit einer leichten süßen Note gegessen. Ich konnte diese spezielle Note nicht direkt zuordnen. Das Geheimnis lüfte ich im folgenden Rezept.

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